Photovoltaikanlagen nutzen die Sonnenenergie um mit Hilfe von Halbleitern (z.B.: Silizium) einen Spannungsimpuls herzustellen und mittels Generator in Strom umzuwandeln.
In der Solarthermie nutzen die Solaranlagen die Sonnenstrahlung um in den Solarkollektoren das Wasser zu erwärmen. Dabei unterscheidet man Solaranlagen die das Brauchwasser erwärmen oder/und mit dem erwärmten Wasser zu heizen. Für jeden Einsatzbereich braucht man einen eigenen Speicher: Das erwärmte Wasser wird in einem Wärmespeicher gesammelt. In einem Pufferspeicher (z.B. Solar-Schichtspeicher Pro Heat mit Sphärentauscher) wird das Heizwasser gespeichert. Im Frischwasserspeicher (TiSUN Frischwassersspeicher FS) oder Warmwasserspeicher wird das Brauchwasser gespeichert. Es gibt aber auch kombinierte Speicher, wie beispielsweise den Solar-Schichtspeicher Pro-Clean® mit Sphärentauscher, der das Wasser immer in die Schichtung mit der richtigen Temperatur bringt.
Einige Solarthermie - Hersteller wie TiSUN produzieren und verkaufen Solarkollektoren schon seit Jahrzehnten und können durch stetige Weiterentwicklung technisch einwandfreie Produkte liefern. Um die Qualität der Produkte zu vergleichen gibt es europaweit gültige Zertifikate, wie das Solar Keymark, aber auch nationale Auszeichnungen, die die Effizienz und Qualität der Solaranlagen bestätigen und überprüfen.
Für eine dreiköpfige Familie kann man einen Solarspeicher mit 300 Liter Volumen und 6 m² Kollektorfläche annehmen. Durch diese Solaranlage wird in 25 Jahren 60.000 kWh Energie für die Warmwassererzeugung bereitgestellt. Dadurch wird jährlich eine Tonne CO2 Emissionen gespart – in einem einzelnen Haushalt.
Die Förderungen sind in allen Ländern verschieden. Fest steht, dass nach einer einmaligen Investition, die vom Land, den Bundesländern und den Gemeinden unabhängig gefördert werden, eine Solaranlage mindestens zwanzig Jahre fast kostenlos Sonnenwärme liefert. Eine österreichische Studie von Gerhard Faninger für das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie aus dem Jahr 2008 besagt, dass sich eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung an sonnenbegünstigten Standorten innerhalb von 10 Jahren, mit staatlichen Förderungen bereits nach 8 Jahren, amortisiert.
Über 200.000 Haushalte nutzen bereits die Sonne für Warmwasser und Raumheizung und sparen sich dadurch rund 90 Millionen Euro an Energiekosten pro Jahr. Bereits mehr als jede dritte neue Solaranlage dient der Heizungsunterstützung, rund zwei Drittel der Anlagen werden im Neubau installiert. 1.800 Solaranlagen sind im Mehrfamilienwohnbau errichtet, weitere 2.000 in Tourismusbetrieben. Bislang sind 15 Prozent aller Einfamilienhäuser mit einer Solaranlage ausgestattet, in Geschoßwohnbauten werden jedoch erst zwei von hundert Wohnungen solar versorgt. Im Tourismus nutzen rund 10 Prozent der Betriebe die Sonne.
An bewölkten Tagen nützt die Solaranlage im Sommer immer noch bis zu 80 % der Strahlung und im Winter noch 25 % der Strahlung eines Sonnentages. Die Solaranlage nutzt dabei die diffuse Strahlung, die von den Wolken reflektiert wird.
Bei der Auslegung (Berechnung) der Solaranlage wird ein solarer Puffer mit einberechnet, der an Sonnentagen das nicht benötigte heiße Wasser im Solar-Speicher sammelt und in der Nacht oder an bewölkten Tagen abgibt. Außerdem kann mit jeder beliebigen Heizanlage (z.B. Öl-, Pellets- oder Gas) nachgeheizt werden.
Die TiSUN Solarkollektoren werden regelmäßig dem Qualitätstest der Solar Keymark Zertifizierung unterzogen (setzt sich am Markt zunehmend durch) und sind damit auf Herz und Nieren geprüft. Sie müssen dabei einem bestimmten Druck standhalten und eine gewisse Glasstärke aufweisen. TiSUN hat bei seinen Solarkollektoren die Glasstärke 4 mm gewählt, die sehr stabil ist und trotzdem dünn genug um viele Sonnenstrahlen durch zu lassen. Bei den Prüfungen werden die TiSUN Kollektoren auf mindestens 1.000 Pa Druck getestet, das entspricht ca. 10 bis 25 cm feuchten Neuschnee am Kollektor.
TiSUN testet seine Kollektoren auch intern: Sechs Männer können sich in der Mitte eines Kollektors stellen. Das Glas bricht nicht. Somit halten die Kollektoren ein Gewicht aus, das mehr als der normalen Schneelast entspricht. Erst bei meterhohem Schneebelag kann es zu Glasbruch kommen. Darum ist es wichtig die Solaranlage bei der Haushaltsversicherung anzumelden (meist keine Prämienerhöhung).
Alle qualitativ hochwertigen Solarkollektoren sind mit geprüftem und sehr strapazierfähigem Solarglas ausgestattet und halten Hagel stand. Um die Anlage vor Blitzeinschlägen zu schützen empfiehlt sich der Anschluss an den Blitzableiter des Hauses.
Die Solaranlage kann für eine Kombination aus Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung genützt werden. Besonders bei Neubauten mit hohen Dämmwerten geht der Trend Richtung Kombination aus Beidem. Im Sommer kann die Solaranlage allein den gesamten Warmwasserbedarf decken, im Frühling und Herbst mit überschüssigem Warmwasser zusätzlich die Heizung unterstützen.
Für einen wirtschaftlichen Betrieb müssen Voraussetzungen wie Niedrigenergiegebäude mit Niedertemperatur-Heizungsstandorte und regionale Gegebenheiten beachtet werden. Auch die Auslegung (Größe) der Kollektorfläche und des Speichervolumens und das Verbrauchsverhalten sind ausschlaggebend.
TiSUN hat mittlerweile gute Erfahrungen mit der Montage von Solarkollektoren in Ländern von Irland und Finnland bis Italien und Griechenland (alleine in Europa) gemacht und es ist überall genügend Sonnenstrahlung vorhanden um die Anlage effizient zu betreiben.
Wie schon im oberen Punkt erläutert: Eine Solaranlage kann überall sinnvoll eingesetzt werden, es ändert sich nur die Dimensionierung (Größe) der Solaranlage, um genügend solaren Ertrag zu erreichen. In der Türkei beispielsweise braucht man kleiner Solarkollektoren und Warmwassersspeicher als zum Vergleich in Finnland.
Jede Dachfläche, die nicht über 45° von Süden abweicht, ist geeignet, wenn Sie ganzjährig unbeschattet ist. Aber es gibt auch Fassadenkollektoren oder die Möglichkeit einer Montage auf Balkonen oder eine Freiaufstellung der Solarkollektoren auf einer Wiese.
Das ist von Land zu Land verschieden und sollte im Vorhinein bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft oder der Gendarmerie geklärt werden. Meistens kann der Installateur aber auch schon aus Erfahrung sagen, ob eine Anzeigen- oder Bewilligungspflicht nötig ist.
Nein, die Auf- und Einbausysteme sind sicher und die verwendeten Materialen für die Montage werden auf die Dachart abgestimmt. Es gibt auch Solarkollektoren die anstatt der Dachhaut montiert werden und die Dachdeckung ersetzen. Wenn der Installateur sich mit einer Dachart unsicher ist, wird er den Dachdecker oder das Montageteam des Kollektoranbieters um Hilfe bitten.
Je nach Größe der Anlage ist die Installation in einem Tag abgeschlossen. Bei großen Anlagen können 300 m² Großflächenkollektoren mit Kranmontage an einem Tag installiert werden. TiSUN bietet bereits Solarsysteme an, in dem Solarkollektoren, Solar-Speicher und Solar-Steuerungen enthalten und aufeinander abgestimmt sind. Dies erleichtert und beschleunigt die Montage und meist sind diese Setangebote auch günstiger.
Außerdem hat TiSUN ein eigenes Montageteam, welches speziell bei großen Projekten in ausgewählten Ländern (z.B.: Österreich, Deutschland) die Montage der Großflächenkollektoren zeitsparend übernehmen kann.
Ja, für die Verlegung der Rohre vom Solarkollektor zum Wärmespeicher und umgekehrt können freie Kamine, Lüftungsschächte oder im Notfall auch Installationen an der Außenmauer angebracht werden.
Ja, man kann den Warmwasserspeicher integrieren und mit einem Pufferspeicher kombinieren. Neue Solar-Schichtspeicher, wie der Solar-Schichtspeicher Pro-Clean® mit Sphärentauscher, sind meist eine Kombination aus beidem.
Nein, mit Hilfe der Solar-Steuerung läuft alles automatisch. Der Installateur nimmt die Anlage für Sie in Betrieb und erklärt ihnen, wie Sie Daten zur Energiebilanzierung abrufen können. Mehr ist nicht nötig, durch die Steuerung läuft die Anlage von alleine. TiSUN hat 2009 Solar-Steuerungen entwickelt, in denen die Daten wie Druck, Durchfluss etc. auf einer SD-Speicherkarte gespeichert werden und mittels USB-Stick auf den Computer übertragen werden. Dabei öffnet sich automatisch ein Programm mit dem Parameter verändert bzw. auch der technische Kundenservice von TiSUN die Parameter online abrufen, optimieren und somit Fehlerquellen beheben kann. Bei Wiedereinlage der SD-Speicherkarte übertragen sich die Parameter automatisch und verändern somit den Regler, den Druckfluss etc.
Eine Solaranlage ist fast wartungsfrei. Man sollte allerdings, wie beim Auto, regelmäßige Services durchführen lassen. Alle drei Jahre sollte die Solaranlage auf Frostsicherheit geprüft werden. Dabei wird auch gleich der pH-Wert der Solarflüssigkeit geprüft, um eine möglichst lange Lebensdauer der Anlage zu gewährleisten. Am Besten lässt sich das zusammen mit der periodischen Überprüfung der Heizungsanlage erledigen.
Meistens werden Solaranlagen im privaten Bereich zur Warmwassererzeugung genutzt. Bei hohen Dämmwerte und Niedrigenergiebauweisen ist es mittlerweile auch ökonomisch, die Solaranlage für die Heizungsunterstützung einzusetzen.
In der Hotellerie wird oft auch die Poolerhitzung mit der Solaranlage unterstützt. Im Wellness-Bereich kann beispielsweise die Fußbodenheizung mit solarer Wärme beliefert werden.
Sportstätten können Solaranlagen sehr effizient speziell für die Warmwasserversorgung nutzen. Fußballplätze heizen den Rasen mit Solaranlagen.
Campingplätze haben ebenfalls ein sehr gutes Verbraucherverhalten, weshalb die solaren Erträge dort besonders hoch sein können.
Industriebetriebe setzen Solarwärmeanlagen hauptsächlich für die Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung ein, binden Solarthermie aber immer öfter für benötigte Prozesswärme und Reinigungsverfahren ein.